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Categories: Bashes, Fashion

Ein weiteres Mal fand im Coupole in Biel der 1-2-3 Badda Dan Clash statt. Anders als in den vergangenen Jahren, war diesmal kein Schweizer Vertreter dabei. Ruff Pack hat sich entschieden ein International-Clash-Lineup zu präsentieren. Mit dabei waren Vertex aus Kanada, Sovereign aus UK, Komposti aus Finnland und Burn Down Sound aus Japan. In einer eindrücklichen Materialschlacht konnten sich die Skandinavier gegen Burn Down Sound durchsetzen. Congratulations !

Nachdem sich die Sounds kurz vorgestellt hatten, gings um 1.00 Uhr in die erste Runde. Vertex leistet sich bereits bei der Introduction einen tödlichen Faux-Pas weil er seine Kontrahenden aus Japan als Battybwoys betitelte. Die Massive tolerierte diese aggressive Speech gleich zu beginn des Clashes nicht und buuhte Vertex aus. Alle Sounds spielten abwechslungsreiche Sets. Burn Down feuert erste Customs ab. Nach dieser Introduction-Round (ohne Drop Out) zeigte sich bereits, dass Komposti und Burn Down Sound sich gut positionieren konnten.

In der zweiten Runden durften ausschliesslich Dubplates gespielt werden. Komposti musste gemäss der Auslosung zu Beginn des Clashes vorlegen. Danach folgte Vertex die krampfhaft versuchten die Gunst des Pubkliums zurück zu gewinnen. Auch in dieser Runde labberte der MC schlicht zu viel, sodass seine dicken Dubplates kaum zur Geltung kamen. Die quirrligen Japaner schienen seit Beginn des Clashes beim Publikum besondere Sympathien zu geniessen. Man hat zwar kaum verstanden was die beiden MC’s von sich gaben aber ihre Selection hatte es in sich ! Sovereign spielte ein gutes Set und konnte zulegen und einige Forwards einfahren. Es war jedoch klar, dass entweder Vertex oder Sovereign das Schlachtfeld räumen musste. Vertex hatte es sich mit der Massive verspielt weil er ständig die sympathischen Japaner disste. Ausserdem hatten sie ein Replay zu verbuchen. Komposti schlug schliesslich mit einer Rebellion Dubplate, die direkt an Vertex adressiert war, den letzten Sargnagel ein. Vertex wurde als Thief gebrandmarkt weil sie dazumals den Riddim geklaut hatten. Done. Vertex Gone.

Die dritte Runde schrieb vor, dass nur Originals gespielt werden durfte. Sovereign versuchte sich nochmals aufzubäumen. Die Meinungen waren aber bereits gemacht und Komposti stand gegen Burn Down Sound im Finale. Es war den ganzen Abend immer sehr eng zwischen diesen beiden Sounds. Dies versprach eine spannende letzte Runde.

Zuerst durften beide Sounds 15 Minuten Dubplates spielen, bevor es dann ins Dub Fi Dub ging. Komposti spielte sehr durchdacht und konnte vorallem mit einer Cali P Custom einen dicken Foward einfahren. Burn Down entschieden aber die ersten 15 Minuten für sich. Weil sie einen Replay in der Selection hatten, startete das Dub Fi Dub bei einem Punktestand von 0:0. Spida entschied, dass nach je 6 Dubplates der neue Champion gekührt werden sollte. Burn Down zog auf 3:1 davon bis dann Komposti zum Schlussspurt anlegte. Burn Down konnte nicht mehr mithalten und mit einer Prezident Brown Dub hatten sie sich wohl auch in der CD vergriffen. Nicht desto trotz kamen die Japaner auf ein 5:5 ran und lieferten erbitterten Widerstand. Komposti hat den Clash schlussendlich verdient gewonnen. Die Massive hat sich übrigens stets neutral verhalten und fair gevotet.

Das Dub Fi Dub hier zum anhören.


Komposti pon di battlefield @ youtube


Der Clash war überingens Squingy von Bass Odyseey gewidmet der vergangene Woche weitergezogen ist.

CHARLY BLACK - SQUINGY TRIBUTE

Categories: Fashion

Diesen Sommer konnte man auf Festivals oder Dances vorallem anhand der T-Shirts beobachten, dass nicht nur Geld für Dancehall Music ausgegeben wird, sondern auch für Dancehall Fashion. Seit dem letzten Begeisterungssturm für jamaikanische Musik sind einge Clothing und Fashion Labels entstanden. Durch Style und Kreativität heben sich einige Labels besonders ab von bisher bekannter “Reggae-Wear”, mit seinen simplen klischeegrägten Motiven. Es konnten schöne Brands geschaffen werden, die man gerne im Alltag trägt. Vorbei scheint die Zeit zu sein, als der Reggaehead mit ausgeleiherten Festival- oder kunterbunten Bob Marley Shirts an den Dance oder zur Arbeit musste…

JAH ARMY HIGHWEAR

Zu den Pionieren gehört mit Sicherheit JAH ARMY Highwear. Schon seit langer Zeit fällt das Label an Konzerten oder Festivals auf und sticht durch den schlichten Schriftzug sofort ins Auge. JAH ARMY soll gemäss den Machern als Statement verstanden werden, dass für Friede und Einigkeit steht. Zahlreiche Artists, vorallem aus dem Roots Segement, lassen sich immer wieder mit dem Label auf der Bühne zeigen. Dies beschert dem beliebten Label beste Promotion. Die Motive haben sich im Verlauf der Jahre weiter entwicklet und mittlerweile umfasst das ganze Sortiment ein breites Angebot an T-Shirts, Hoodies, Mützen und Accesoires.




RepJa - Put on yuh accent!

RepJa wurde im Jahr 2006 von einem gebürtigem Jamaikaner in den USA gegründet. Die Motvie sind meist im popigen Retrolook und mit einem aktuellen Dance oder einer Message versehen. Hierzulande trifft man erst auf wenige Leute mit den Sprüchen von RepJa. Seit man den Stuff aber über den Riddim-Shop beziehen kann, ist sich dies am ändern. Auch bei uns finden die typisch jamaikanischen Phrasen und Ausdrücke aus der Dancehall grossen Anklang.




Yard Gear - Bashment Clothing

Ein sehr eindrückliches Angebot bietet das deutsche Label Yard Gear. Die Produkte überzeugen durch schöne Designs und der grossen Vielfalt. Von T-Shirts über Sweaters bis zu Trainer-Sets wird alles durchgestylt “inna yard look” angepriesen. Eindrücklich ist auch die Hochglanzbröschüre die man bei einer Bestellung erhält. Darin sieht man lauter grosse Artisten (vorwiegend aus dem Dancehall Bereich) in den neusten Yard-Gear Kollektion posieren. Soben ist die neue Winter Kollektion “Fly Away” rausgekommen, mit einigen schönen neuen Sachen.




I&I Clothing Company

Der Brand I&I hat sich auf die Fahnen geschrieben qualitativ hochstehende Klamotten zu designen, welche zeitgemäss den karibischen Lifestyle reflektieren. Den beiden gebürtigen Jamaikaner, die das Label führen, ist dies bereits sehr gut gelungen. Die Ware findet vorallem in den USA und der Karibik reissenden Absatz. Hierzulande ist I&I noch nicht erhältlich und deshalb auch kaum zu sehen. Bis anhin hat sich das Label auf T-Shirts beschränkt dafür haben sie aber eine ganze Menge verschiedene Designs zur Auswahl.