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Vergangenes Wochenende ging das 11. Lakesplash Reggae Openair über die Bühne. Das kleine, gut überschaubare Festival findet auf der Seematte bei Twann direkt am Bielersee statt. Dieses Jahr wurde das Openair aus Wettergründen um einem Monat vorverlegt. Im Jahre 2007 musste das Lakesplash bekanntlich aufgrund von Hochwasser abgesagt werden.
Für den Freitag hatten die Organisatoren einen Artist der Superlative verpflichten können. Mit Junior Kelly stand ein grosser Name auf dem Lineup und dies obwohl er seit einigen Jahren keine Alben mehr released hat. Die Show war tatsächlich grossartig und von besonders guter Qualität. Die rund 1000 Leute waren begeistert. Weniger begeistert dürften die Betreuer von Junior Kelly gewesen sein. Gerüchten zufolge soll er sich wie eine Diva aufgeführt haben. Humble yourself !
Zuerst heizten aber Sound-Veteran Asher Selector und sein Schützling Raldo Asher die Massive ein. Dann folgte der talentierte deutsche Artist Dopewalka begleitet von seiner Offbeat Ambassador Band. Jeweils vor und nach den Konzerten unterhielten Soundsystems die Leute. Am Freitag war neben Maximum Justice (ft. Louie Gee) und dem Roots Rocka Tribe noch On-Fire Sound hinter den Turntables.





Am Samstag standen Shabani and the Burning Birds und Cali P ft. The Dubby Conquerors auf der Bühne. Einge Eindrücke von diesen Konzerten und dem Openair gibts im Video zu sehen. Das Festival liessen die Baddis Crew und One Aim Sound mit einem jeweils guten Set und zahlreichen Dubplate ausklingen…
Das Openair war einmal mehr einen Besuch wert. Es herrschte eine gemütliche Atmosphäre auf dem überschaubaren Gelände und das Lineup vermochte zu überzeugen. Für das leibliche Wohl sorgten ein riesen Wok und einige Bars. Bleibt zu hoffen, dass es nächstes Jahr eine weitere Ausgabe des Lakesplash Reggae Openair gibt.

Lakesplash full ah vibes !

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Vergangenen Samstag fand in Biel ein weiteres mal der 1-2-3 Badda Dan Clash statt.
Vier Soundsystems verwandelten an diesem Abend das Coupole in ein Schlachtfeld und kämpften um die begehrte Trophäe. Mit dabei waren die Baddis Crew (LU), Ganjaforce (SO), Sound Haunted (ZH) und Straight Sound (GE). Host an diesem Abend war kein geringerer als Worm von Bass Odyssey. Er sollte die vier Runden leiten und jeweils eine Entscheidung mit dem Publikum treffen…

Die erste Runde war eine Presentation Round (10′) an der alles gespielt werden durfte.Ganjaforce begann und trat bereits das erste mal ins Fettnäpfchen. Der MC kündigte grossartig einen Cocoa Tea Tune an während sein Selector mit einer Half Pint Dub den Clash eröffnete. Zum Glück schienen das seine Kontrahenden nicht wahrgenommen zu haben, denn es ging später keiner darauf ein. Alle Sounds spielten ein gutes Set und hatten nichts zu befürchten, denn in dieser Runde konnte niemand rausfliegen.

Nun folgte eine 15-minütige Dubplate Runde. Der erste Sound musste sich nach dieser Runde bereits verabschieden. Das Publikum war zu beginn noch ziemlich neutral. Im Verlauf dieser Runde kristalisierten sich jedoch schon ziemlich deutlich die Kräfteverhältnis im Publikum heraus. Baddis Crew und Ganjaforce schienen demnach das Rennen zu machen, während Sound Haunted und Straight Sound das nachsehen haben. Jedenfalls wurden die ersten Custom-Mades ausgepackt und die MC’s begannen sich gegenseitig zu dissen. Der Soundwar hatte begonnen ! Das Publikum entschied sich klar für ein weiter kommen von Baddis und Ganjaforce. Nach mehreren Abstimmungen kam dann noch Straight Sound in die nächste Runde. Sound Haunted konnte mit seinen Tunes die Massive nicht überzeugen. Vermutlich ist er noch etwas zu unbekannt oder es lag an den Intros mit den Big Ups für die “Amsterdam Massive”.

Die dritte Runde war eine 45-Round (10′) in der nur Originale gespielt werden durften.
Natürlich ging ich davon aus, dass nun endlich wieder Vinyl zum Zuge kommt. Bis anhin haben nämlich alle “Sounds” mit CD aufgelegt ! Aber weit gefehlt, nur Ganjaforce brachte ein Hauch von Nostalgie zurück und spielte seine Selection auf Vinyl. Big Up ! Ganjaforce und Baddis brachten einige geschickte Tunes während sich Straight Sound mit Ausflügen in Hip Hop und Soca versuchte. Das Publikum entschied sich danach gegen Straight Sound und ebnete somit den anderen beiden Sounds den Weg ins Finale.

Es ging aber nicht gerade mit einem Dub-Fi-Dub los, sondern es folgte eine weitere 15-minütige Dubplate Runde. Mit zahlreichen Murder Weapons wurde um die Gunst des Publikums gebuhlt um bei der Endschlacht möglichst viele Supporter auf der eigenen Seite zu haben.
Baddis Crew startete ins Dub-Fi-Dub mit Minus 1 Punkten weil sie einen Replay zu verzeichnen hatten.

Das Dub-Fi-Dub gibts als Audio-File zum anhören. Die Qualität ist nicht besonders gut, aber um einen Eindruck des Clashes zu kriegen reicht dies allemal.

Baddis Crew setzte sich im Dub Fi Dub durch und gewann ziemlich deutlich.
Es haben sich alle Sounds gut geschlagen und eine tolle Show geboten.
Gratulation an die Adresse der Baddis Crew und ein grosse Big Up für den Promoter RUFF PACK.


Respect !